Die Idee zum Gartenprojekt entstand, als einige deutsche Mitglieder vor Ort im Senegal waren und neben der Schule einen Gärtner bemerkten. Dieser hatte es durch Fleißarbeit und Beharrlichkeit geschafft im trockenen Sand Gemüse wie Paprika oder Okraschoten anzubauen.

Getrieben durch diese Erkenntnis, entschlossen die Mitglieder ein Grundstück in der Nähe der Schule zu kaufen und durch eine eigens gebaute Mauer vor freilaufenden Haustieren, wie Schweine, Hunde oder Ziegen zu schützen.

Schon bei der ersten Versammlung zur Absprache des Projektes in Mbour fanden sich mehr Interessenten, als auf unserem Grundstück Platz finden konnten. Deswegen beschloß der Verein auch noch ein angrenzendes Grundstück zu erwerben. Dies war uns durch viele Spenden unserer Unterstützer möglich.

In Mbour übernimmt der örtlich ansässige Gärtner die Einarbeitung der Frauen. Er teilt mit ihnen sein Wissen und dient im Laufe der Zeit als ansprechbarer Mentor für unser Projekt.

Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.

Kongolesisches Sprichwort

Durch die starke Trockenheit ist es nötig, dass die Pflanzen regelmäßig gegossen werden. Auch hier hatten wir Glück und konnten den Leuten im Projekt durch eine großzügige Spende einen Brunnen direkt auf dem Grundstück ermöglichen.

So können die Frauen ohne große Anstrengungen gießen und haben auch immer frisches Trinkwasser vor Ort.

Auch aus Gründen der Annehmlichkeit entschlossen wir uns für kleines Geld Bäume als Schattenspender auf dem Gelände anzupflanzen. Diese verschaffen in der Hitze ein kühles Plätzchen und saisonal Zugang zu frischem Obst.

Weitere Starthilfe bekam die Truppe durch den deutschen Verein in Form von Gartenwerkzeugen. Gießkannen und Schaufeln sind im Senegal sehr teuer und darüber hinaus nicht sehr stabil gebaut.

Deswegen entschieden wir uns dafür eben diese Dinge mit dem Container in den Senegal zu verschiffen.

Ziel des Gartenprojekts ist es, den Frauen und ihren Familien das Gemüse zur Eigennutzung anzubieten und so eine gesunde Ernährung zu fördern. Überschüssige Lebensmittel werden als kleines Zubrot auf dem lokalen Markt verkauft.